Schreie aus der Metropole (Teil 1)

Montag, 13 März, 2006

Ich arbeitete auf dem Bau. Ich kam aus Bremen nach Frankfurt um zu studieren, bekam kein Bafög und hatte kaum was gespart um lange davon zu verzehren. Die Substanz des Kontos war wirklich überschaubar gering.
Ich hatte nicht viel drauf. Ich hatte ja nur die Abitur in der Tasche. Taxischein hatte ich nicht und für was anderes war ich nicht zu gebrauchen ausser als Fussball – oder Footballspieler. Darin war ich wiederum nicht gut genug um damit grossmässig geld verdienen zu können. Frankfurt beeindruckte mich nicht, ich weiss bis heute nicht warum ich dorthin kam in so jungen Jahren. Bremen war beschaulich, etwas unterdkühlt aber das war ich mittlerweile auch. Ich liebte den Hafen und hasste Hamburg wie die Pest. Den Rest des Beitrags lesen »

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Die Richtung stimmt

Sonntag, 12 März, 2006

Ich schau aus dem Balkon, mit ner Tasse Earl Grey in der Hand und lausche den sanften Tönen Brian Culbertsons zu. Es ist noch nicht Frühling aber es riecht langsam danach, die Sonne scheint und verdrängt so langsam das Graue. Mir waren die Jahreszeiten immer Egal, mir war die Zeit eigentlich immer egal, aber nach dem der Winter dieses mal wirklich heftig war, entwickele ich langsam ein Gefühl für die einzelnen Jahreszeiten. Es war gut dass der Winter mal nach langer Zeit wirklich ein Winter war. Das sorgt dafür dass Menschen das Gefühl für die 4 Jahreszeiten wieder erlangen. Winter Kalt und Weiss, Frühling grün und frisch, Herbst windig und farbig, Sommer warm und hitzig. Das wäre gut wenn die Jahreszeiten sich an diese Vorgaben hielten. Jedenfalls freu ich mich auf Frühling, das erste mal seit… ach ich weiss nicht mehr seit wann das letzte mal!
Cheers

Bella Italia

Sonntag, 12 März, 2006

Wir kamen grade in Livorno an. Die Stadt schien ein wenig Depressiv zu sein zumindest hatte man den Eindruck wenn man in der Nacht in die Stadt kam. Wir waren zu viert. 3 Jungs und eine gute Freundin. Das hatten wir oft gemacht, einfach rein ins Auto, nach Italien über die Schweiz und dann entweder aus Genua oder aus Livorno die Fähre genommen richtung Korsika oder Sardinien. Diesesmal gings nach Korsika. Den Rest des Beitrags lesen »

Teheran im Winter

Samstag, 11 März, 2006

Teheran ist eine schöne Stadt -wenn man von dieser Menschenverachtenden Regierung absieht- wo man von der Natur her eigentlich alles bekommt was das Herz begehrt und das ist nicht selbstverständlich für eine Stadt die in den Top 5 der grössten Städte der Welt zu finden ist…die immer schneebedeckten Berge um Teheran, all die schönen kleinen Skidörfer um diese riesige Stadt herum wo man fast das ganze Jahr durch Skifahren und Bergwandern kann, die Bäche, die Wälder …

Gespräch mit ein Niemand

Samstag, 11 März, 2006

Ich ging hinauf in mein Zimmer, zog die Vorhänge vor einem Zornig aussehenden Himmel auf und legte mich ins Bett. Ich verstand nicht was mir geschah. Zu jener Zeit war es mir Peinlich etwas nicht zu verstehen. Auch Heute glaube ich vieles zu verstehen, aber ob es auch wirklich so ist, bin ich mir mittlerweile nicht mehr sicher.

Im Bett versuchte ich mich zu fassen. Natürlich Vergeblich. Mein leben lief aus und ich wusste nicht welches Loch zu stopfen war, ja ich wusste nicht mal wo dieses Loch war. Immerhin gelang es mir einzuschlummern was nicht einfach ist wenn das Unglück keine bestimmte Gestallt hat. Ich schlief doch nicht ein. Den Rest des Beitrags lesen »

Licht

Samstag, 11 März, 2006

Es gab eine Zeit die für mich sehr schwierig war. Ich habe da Dinge durchgemacht die nicht für jedermann leicht zu verdauen wären. Mein Lebenslauf ist ohnehin gezeichnet von Härte und Schmerz. Nein, nein, kein Mitleid, für jemand der so gelebt hat ist Mitleid ein Schimpfwort. Ich möchte nicht die ganze Geschichte hier durchkauen aber ein bestimmter Aspekt beschäftigte mich im Nachhinein sehr. Den Rest des Beitrags lesen »

Ach ja, Gott…

Samstag, 11 März, 2006

Ich war bei ihm eingeladen. Auch ein deutscher Priester war eingeladen den ich nicht kannte und bei dem ich kein Drang verspürte ihn kennenzulernen. Der Halbperser konnte erstaunlicher Weise auch sehr gut deuschsprechen. Übrigens genauso fliessend italienisch! Der Mann war ein wandelnder Sprachkatalog.

Ich hörte nur zu und ass meinen schwedischen Auflauf

>>Verzeihen sie mir meine Neugier aber…. Den Rest des Beitrags lesen »

Meine Schicht war eigentlich zu Ende. Ich wartete darauf um  von einem anderen Barkeeper abgelöst zu werden. Der Typ war neu, konnte die Cocktails nicht so mixen wie sie die Stammkunden des Irisch Pubs gerne hätten. Ich bin oft noch nach dem Dienstschluss geblieben nur damit der Kerl keine Scheisse zusammenmixte.

Schon kurz bevor ich schluss machte kam eine Blonde Frau rein, ungefähr 1,80 lange Beine, Schickgekleidet. Sie hatte eine verblüffend grosse Ähnlichkeit mit Michel Pfeifer. Den Rest des Beitrags lesen »

Ich schlief in einer der Filialen der Dresdner Bank. Es herrschten durchgehend Minustemperaturen und ich hatte mich an meiner neuen Bude gewöhnt.

Nach der Arbeit im Bar ging ich noch weg bis manchmal um 8 Uhr Morgens. Wenn man Krank genug war, gab es immer Schuppen wo man noch hingehen konnte. Dort wo ich hinging, war ein Keller. Der Besitzer war ein menschlicher Genom und der Laden sah vor 1 Uhr morgens kein Gast.   Den Rest des Beitrags lesen »

Bargeschichten…

Samstag, 11 März, 2006

Schon bevor ich kam, arbeitete in dem Pub ein englisches Mädchen das eigentlich keine Fehler im Gesicht hatte. Es gibt nicht viele um nicht zu sagen gar keine englische Frauen die ich als hübsch bezeichnen würde, auch in diesem Fall habe ich später herausgefunden dass ihre Vorfahren eigentlich aus Frankreich kamen. Sie hiess Sheila. Kam aus norden Londons, war allein, ihr Deutsch war miserabel, hatte einen deutschen Freund der Jura studierte, war klein, hatte ein Himmelskörper, Dunkelbraune glatte Haare, grosse schwarze Augen, und es gab nicht wenige die behaupteten ihr English und die vornehme londoner Akzent würde sie ohne Ende erregen. Ich konnte es gleich nach dem ersten Gespräch bestätigen. Den Rest des Beitrags lesen »